
Die Ursprünge des Ammerländer Geschlechtes der zur Brügges liegen in Aschhausen, nur ein paar hundert Meter vom heutigen Jagdhaus Eiden entfernt. Die Existenz des Stammhofes lässt sich bereits seit dem Jahre 1294 nachweisen.
1791 erwirbt Gerd zur Brügge, Hausmann zu Aschhausen, das Heuerhaus zum Eiden in Aschhausen und legt damit den Grundstein für die zur Brügges auf dem Hof, der schon damals Eiden genannt wurde.
Am 2. Mai 1902 eröffnen Johann zur Brügge und seine Frau Marie an dieser Stelle die Gastwirtschaft Zur Erholung. Die Landwirtschaft läuft nebenher weiter. Marie zur Brügge gilt als die Mitbegründerin des heutigen Jagdhaus Eiden. Es sind bescheidene Anfänge aber der Beginn einer großen gastronomischen Tradition.
1903 wird Gerd zur Brügge (der spätere „Opa“) geboren. Unter seiner Leitung entwickelt sich der Betrieb ab 1948 zu den weit über das Ammerland hinaus bekannten Strandgaststätten. Die Jäger- und Fischerstuben waren schon damals beliebter Anziehungspunkt und boten bis zu 480 Gästen Raum zum Schlemmen und Feiern.
1968 dann der Startschuss für das Hotelgewerbe: „Opa“ Gerd zur Brügge zieht mit seiner Frau in das neu errichtete Motor-Hotel-Strandperle, während der Sohn, Gerd zur Brügge „senior“ mit seiner Frau Helga die Strandgaststätten übernimmt. Beide Betriebe laufen hervorragend und man denkt bereits an den Ausbau des Hotels ...
... als in der Nacht vom 7. auf den 8. August 1971 ein verheerendes Feuer ausbricht! Innerhalb von 40 Minuten brennen die Strandgaststätten vollkommen nieder. Der Hotelbetrieb Strandperle bleibt glücklicherweise verschont. Mit harter Arbeit und sehr viel Nachbarschaftshilfe wird innerhalb eines guten Jahres der Gastronomiebetrieb wieder aufgebaut: am 2. Dezember 1972 ist die offizielle Eröffnung des Jagdhaus Eiden.
1976 zieht das Glück(spiel) ins Haus ein. Niedersachsens Ministerpräsident erteilt die Erlaubnis zur Eröffnung eines Spielcasinos, der Spielbank Bad Zwischenahn. Marianne Koch, Schauspielerin und Moderatorin, wirft am Abend des 15. Januars die erste Kugel in den Roulettekessel.
1978 findet zusammen, was zusammengehört: Das Motor-Hotel-Strandperle und das Jagdhaus Eiden werden zu einem Betrieb zusammengelegt. Unter dem Namen Jagdhaus Eiden, Hotel Restaurant am See vereinen sich fortan ausgezeichnete Gastronomie mit herzlicher Gastlichkeit.
Apropos ausgezeichnet: 1980 verleiht der „Schlemmeratlas“ drei begehrte Kochlöffel für außergewöhnliche Küchenleistungen. Schließlich greift Gerd zur Brügge „zu den Sternen“ und eröffnet 1981 das Apicius – ein bald darauf viel gelobtes Gourmetrestaurant, was auch den Testern des Guide Michelin nicht verborgen bleibt.
In den folgenden Jahren entwickelt sich das Haus prächtig weiter: 1988 werden viele Zimmer vergrößert, der Wellnessbereich wird 1995 erweitert und mit dem neuen Wintergarten entsteht einen direkte Verbindung zwischen Restaurant und Hotel. 2002 entsteht die neue Eingangshalle mit der Hotelrezeption.
Vorläufiger Schluss- und Höhepunkt ist 2008 nach 15-monatiger Bauzeit die Einweihung des neuen Wellnessbereichs „EidenSpa“. Anspruchsvolle Wellness-Liebhaber finden nun auf 1000 qm alles, was das Herz begehrt. Zu den vier neu entstandenen Zimmern zählt auch eine Wellnesssuite mit allem erdenklichen Komfort.
Unsere Gäste dürfen gespannt sein, was die nächsten Jahre bereithalten ... (Wir sind es auch.)